Ob es einem gut geht oder nicht, hängt nicht von den Umständen ab, sondern von der persönlichen Einstellung. Es ist also eine eigene Entscheidung, so auf die Dinge zu blicken, dass man das Positive und Gute daran erkennt. Wenn die Aktienkurse fallen, ist dafür der Einstieg günstiger. Diese Eigenschaft hat der KLASSE Mann verinnerlicht.
Für ihn ist die Flasche halb voll und nicht halb leer. Wenn er Urlaub hat, scheint die Sonne und da, wo er mit dem Auto hinfährt, wartet ein freier Parkplatz auf ihn.
Diese positive Grundhaltung des KLASSE Mannes spiegelt sich auch in seiner Wortwahl wieder: Statt „nicht schlecht“ sagt er „gut“, statt „das ist ein Problem“ sagt er „das ist eine Herausforderung“ und statt „lass das nicht fallen“ sagt er „halt das fest“.
Wenn der Optimismus dem KLASSE Mann nicht angeboren ist, übt er sich bewusst darin, diese Grundeinstellung zu erwerben. Oft helfen drei, vier kleine Erinnerungszettel, diskret im Alltag versteckt, um immer wieder an die geeigneten Formulierungen erinnert zu werden. Oder die Partnerin oder Kollegen werden als Personal Coaches gebeten, ihn auf den Rückfall in alte Muster aufmerksam zu machen.

© 2008 Sabine Schwind von Egelstein



