Das Bücherregal ist in der Regel ein Spiegel der Persönlichkeit. Der KLASSE Mann besitzt Bücher, denn zu ihm gehört das gedruckte Wort. Sei es die überregionale Tageszeitung, selbstverständlich im Abonnement, das wöchentliche Magazin über Wirtschaft und Politik oder ausgewählte Literatur der Klassiker und Bestsellerlisten. Auf diese Weise ist er informiert, entspannt, bildet sich weiter und ist nie um ein Small-Talk
-Thema verlegen. Hat der KLASSE Mann wenig Zeit für fachfremde Lektüre, helfen Rezensionen weiter. Auf Reisen sind für ihn Hörbücher eine beliebte Alternative.
Der heutige Buchmarkt ist so vielfältig, dass es im Grunde unmöglich, ja vermessen wäre, vorzuschreiben, was man(n) gelesen haben sollte, um einem wohltuenden Bildungsanspruch Genüge zu tun. Die absolute Prämisse jedoch sollte sein, dass der KLASSE Mann überhaupt liest, und zwar nicht nur Zeitungen.
Bücher lesen muss jedoch nicht immer Fiktion bedeuten, ganz im Gegenteil. Biographien und Sachbücher vermögen den KLASSE Mann vielleicht sehr viel mehr zu fesseln, wenn er „seinen“ Autor gefunden hat, der zu „seinen“ Themen die richtigen Informationen und Diskussionsansätze liefert.
Ein kleiner Seitenblick in die Bestsellerlisten von Spiegel und Focus gibt einen Hinweis auf das, wovon man(n) gerade spricht.
© 2008 Sabine Schwind von Egelstein



