Muss JederMann Ahnung von Kunst haben? Setzt man „Ahnung“ mit tiefen, fundierten Kenntnissen gleich, dann nein, sicher nicht. Offenheit und Experimentierfreude auf kulturellem Gebiet jedoch zeichnet den KLASSE Mann aus.
Der KLASSE Mann sammelt nicht nur Hotel-, Strand-, Bar- und Shopping-Kenntnisse an beliebig austauschbaren Orten auf dieser Welt. Er hat Interesse an den Leuten und der Kunst fremder Länder. Das bedeutet keineswegs, dass ein Entspannungstrip zu einem Kulturmarathon mutieren muss, vielleicht aber das Quäntchen Kultur der Entspannung gerade ihre Würze verleiht. Und sie liefert unschätzbare Vorteile beim Small-Talk oder bei Firmenevents, zu denen Gäste geladen sind, die nicht in alle Projekte eingeweiht sind. Zwangsläufig sind andere Gesprächsthemen gefragt – und welche eignen sich besser und sind unverfänglicher als die Klassiker Reisen, Kunst und Kultur?
So ist es klug, sich auch im eigenen Land außerhalb seiner vier Wände umzusehen, ein paar geschichtliche Eckdaten seiner Stadt oder seiner Region zu kennen, die wichtigsten Kunstgalerien zu besuchen. Auf diese Weise entwickelt der KLASSE Mann mit der Zeit ein Basiswissen, das souverän wirkt, parkettsicher ist und Spaß macht. Viel Zeit muss dazu gar nicht investiert werden, nur die Bereicherung zu erkennen und kontinuierlich am Ball zu bleiben, ist wichtig.
Der KLASSE Mann kennt in jedem Fall sein Pendant aus dem beginnenden 16. Jahrhundert in der Galeria dell‘ Accademia, das über fünf Meter hohe Standbild des David von Michelangelo. Dargestellt ist der biblische David, der den Riesen Goliath mit einer Steinschleuder besiegen wird. Der David gilt als erste Monumentalskulptur der Hochrenaissance und sollte nach der Vertreibung der Medici die Freiheit der Florentiner Bürger versinnbildlichen.
© 2008 Sabine Schwind von Egelstein



