Ergänzend zum postgraduellen Angebot gibt es die Möglichkeit für Manager und Führungskräfte maßgeschneiderte Angebote während ihrer gesamten Karriere wahrzunehmen.
Das MBA-Ranking der Financial Times gilt als die einflussreichste Rangliste in Europa - und eines, vor dem Business-School-Chefs zittern. Die Top 100 der MBA-Programme weltweit ermittelt die FT jährlich. Die Hauptkriterien sind im Zuge der Wirtschaftskrise allerdings in die Kritik geraten. Denn das Ranking fußt zu einem großen Teil auf dem Gehalt der Absolventen, Forschungsstärke der Business School sowie Vielfalt und Internationalität des Programms kommen hinzu. Teilnehmen können nur Schulen, die eine der international maßgeblichen Akkreditierungen wie AACSB, Equis oder AMBA vorweisen, das Vollzeit-Programm muss mindestens schon vier Jahre existieren und der erste Jahrgang muss vor mindestens drei Jahren abgeschlossen haben. Eine Mindestklassengröße von 30 Teilnehmern kommt hinzu.Da fallen viele Schulen schoon wegen der festgelegten Kriterien durchs Raster.
Zu wichtig nehmen sollten MBA-Bewerber die Rankings nicht. Als erster Orientierungspunkt sind die Listen zwar hilfreich, doch letztlich muss die Schule zum Schüler passen. Die bestplatzierte Business School hat wenig Wert, wenn der angebotene Schwerpunkt und die Kultur nicht das richtige sind.
Auch ein Abschluss von einer renommierten Hochschule allein reicht aber nicht aus, um einen guten Job zu bekommen. Schon während des Studiums ist viel Eigeninitiative gefragt, um später bei der Bewerbung erfolgreich zu sein. Studenten sollten sich von Anfang an vor Augen führen, wo ihre eigenen Stärken liegen und vor allem danach das Fach, die Hochschule und die Art des Abschlusses auswählen.
Ein Studium ist in jedem Fall eine gute Investition. Der Arbeitsmarkt für Hochschulabsolventen sieht aus Sicht der Personaler rosig aus. 93,6 Prozent von ihnen beurteilen die aktuellen Jobaussichten positiv. Und knapp die Hälfte ist der Meinung, dass sie in Zukunft sogar noch besser werden.



